Techniken

28
Apr
2007

CGI-Beleuchtung

Künstliche Beleuchtungssituationen mit dazugehöriger 3D-Geometrie

Images © Copyright 2006 by Paul Debevec. Reprinted with permission.

Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht: die Beleuchtung in den obigen Beispielen c und d ist nicht natürlich, sondern computer-generiert (das Streifenmuster in a ist rein technisch notwendig, das Bild b zeigt die eingescannte 3D-Geometrie des Modells).

Zitat:
"Some of the most interesting virtual relighting applications are in the area of filmmaking. A small crew could capture a real-world location to use it as a virtual film set, and the production’s cinematographer could light the set virtually. Then, actors filmed in a studio could be composited into the virtual set, their lighting being virtually created to make them appear to reflect the light of the environment and further shaped by the cinematographer for dramatic effect.

[ ... ]

Using a combination of view interpolation and light field rendering, the actor’s motion can be rendered from any (xr, yr, zr) point of view as well as illuminated by any virtual lighting environment."

Quotes © Copyright 2006 by
Paul Debevec.
Mehr dazu erfahrt ihr in dem Artikel "Virtual Cinematography: Relighting through Computation".

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21
Apr
2007

Maskenerstellung mit dem Gimp (3)

fertig bearbeitetes Foto

Das ist das vorläufige Ergebnis meiner Experimente mit Ebenen-Modi. Da mir CinePaint 0.21-0 aus unerfindlichen Gründen leider jedesmal abstürzt, wenn ich aus einer duplizierten Ebene einen Bildteil ausschneiden will,1 habe ich das obige Foto notgedrungen im Gimp und in 8-bit bearbeitet. Da ich mir in Kürze aber das neue Ubuntu "Edgy" installieren möchte, werde ich dann die allerneueste Version von CinePaint kompilieren; vielleicht geht es dann.

Zu dem obigen Screenshot: Eigentlich ist das nicht genau das, was mir vorgeschwebt ist; das Modell hat jetzt, wie ich finde, eine gewisse Ähnlichkeit mit Marlene Dietrich, was an sich aber keine Absicht ist. Das war eben nur ein Versuch.
1 Nachdem ich CinePaint 0.21-0 neu kompiliert habe, ist das Problem Gottseidank weg.

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20
Apr
2007

Maskenerstellung mit dem Gimp (2)

So, hier kommt nun die Fortsetzung meines Beitrags "Maskenerstellung mit dem Gimp".

Da in dem Foto, das ich bearbeiten möchte, das Problem auftaucht, daß Haare und Schatten z. T. praktisch denselben Farbton haben und zudem der Übergang zwischen den Haaren und dem Hintergrund rechts nur sehr schwer auszumachen ist, habe ich kurz entschlossen die Quickmask aus meinem letzten Beitrag zuerst in eine Auswahl umgewandelt, diese invertiert, und dann wieder die Quickmask aktiviert. Im Endeffekt habe ich also die Quickmask invertiert, so daß ich mit dem Pinsel auf den z. T. sehr, sehr dünnen Haaren malen kann, statt außen herum, was hier fast nicht machbar ist.

Hier also noch einmal das Foto mit der nun invertierten Quickmask:

Quickmask im Gimp (invertiert)

Jetzt muß ich noch mit einem weißen Pinsel1 das überschüssige Rot2 um die Haare herum entfernen und gerade die feinen Haare noch sauber abdecken, etwa so:

fertige Quickmask

Die fertige Maske sieht dann so aus:

fertige Maske

Zum Schluß speichere ich diese Maske wie beschrieben in einer separaten Datei ab und kann dann in CinePaint damit weiterarbeiten.

Und so sieht die in eine Auswahl umgewandelte Maske schließlich in CinePaint aus:

Angewandte Maske in CinePaint

Das vorläufige Ergebnis findet ihr im 3. Teil dieses Beitrags.
1 Bei der Arbeit mit Masken gilt generell: Weiß stellt frei, Schwarz deckt ab; Grau ist für Teiltransparenz.
2 Das zu 50% transparente Rot ist nur dazu da, um die Quickmask anzuzeigen. Je nach Geschmack kann aber in den 'Einstellungen' des Gimp auch eine andere Farbe definiert werden. (Damit die Änderungen aktiv werden, muß der Gimp neu gestartet werden.)

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19
Apr
2007

Maskenerstellung mit dem Gimp

Quickmask im Gimp

Heute abend hatte ich mir vorgenommen, bei einem bestimmten Foto, das ich gemacht habe (s. o.), in CinePaint einen Layer-Effekt auszuprobieren, den ich vor einer Weile per Zufall entdeckt habe.

Das Problem: CinePaint besitzt keine Quickmask,1 die ich für so diffizile Sachen wie Haare meistens benutze. Deshalb habe ich das betreffende Foto in 8-bit als PNG in den Gimp exportiert, wo ich mit dem Quickmask-Feature nur die Maske erstelle, die ich danach wieder in CinePaint lade, um dort das eigentliche Foto in 16-bit zu bearbeiten.

Auch bei anderen Sachen habe ich dieses Verfahren schon mit Erfolg ausprobiert, so z. B. bei Perspektivkorrektur oder bei Chrom-Effekten. Auch bei Text empfiehlt sich das, da CinePaint naturgemäß kein so gutes Textwerkzeug hat. Text und evt. Fase (engl.: bevel) oder Lichteffekte im Gimp einfügen, dann in 8-bit in CinePaint exportieren und dort in 16-bit weiterarbeiten. (Auf diese Weise ist z. B. ein viel differenzierterer Chrom-Effekt möglich als im Gimp, auch wenn der Chrom-Text schließlich wieder in 8-bit zurückexportiert wird.)

▻ Wie es weitergeht, lest bitte im zweiten Teil dieses Beitrags.
1 Das könnte man vielleicht mit "Maske auf die Schnelle" übersetzen. Das Schöne an Quickmasks ist, daß man hier mit Pinseln detailliert direkt auf dem Bild malen kann. Gerade für Haare u. ä. finde ich das wie gesagt ideal.

Ich fange so an, daß ich die Haare grob mit einem Pfad selektiere und diesen dann in eine Auswahl umwandle. Wenn ich dann im Bildfenster des Gimp links unten auf dieses gestrichelte Rechteck klicke, aktiviere ich die Quickmask. Der nicht ausgewähle Teil des Bildes wird dann mit 50% transparentem Rot überdeckt (das ist der ausmaskierte Bereich). Wenn ich jetzt mit Weiß in das Bild male, werden diese Teile freigestellt, bei Schwarz dagegen ausmaskiert (in 50% Rot dargestellt). Grautöne erscheinen je transparenter, je heller der Grauton ist (RGB #888888 wäre z. B. 50% transparent).

Ich fange mit einer etwas dickeren Pinselspitze an und nehme dann, wenn ich das Gröbste ausgewählt habe, immer feinerer Spitzen, bis ich auch die feinsten Details ausmaskiert habe.

Zum Abschluß einfach nochmal auf das vorhin erwähnte Rechteck links unten klicken; dann wird die fertige Maske in eine Auswahl umgewandelt.

Alternativ kann die Quickmask, die in einem separaten Kanal zwischengespeichert wird, zur Weiterverarbeitung auch als Datei abgespeichert werden. Den Kanal selektieren, mit [CTRL] + C in die Zwischenablage kopieren, und dann [CTRL] + N ('Neue Datei ...'), [CTRL] + V ('Einfügen'), [CTRL] + H ('Ebene verankern') sowie [CTRL][SHIFT] + S ('Speichern als ...'). Die so gespeicherte Maske kann dann in CinePaint oder einem anderen Programm weiterverwendet werden.

Für geeignete Grafikformate zum Abspeichern seht auch bitte meinen neueren Beitrag "Dateiaustausch zwischen Programmen".

Gerade beim Arbeiten mit der Quickmask wichtig: Speichert die Datei, die ihr gerade bearbeitet, im Gimp-eigenen XCF-Format ab, da die Quickmask, evt. Ebenen etc. sonst nicht mit abgespeichert werden. Das Format von CinePaint hat ebenfalls die Endung XCF, ist aber mit dem Format des Gimp nicht kompatibel.

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6
Mrz
2007

Nostalgie

Entwurf für ein neues Interface meiner Site "Djangology"

Verwendete Software: Gimp 2.28.

Das ist ein Entwurf für ein neues Interface meiner Django Reinhardt-Site "Djangology". Für das Design, das an einen alten "Stimer"-Amp angelehnt ist, habe ich u. a. ein von Paul Harrison geschriebenes Plug-in für den Gimp benutzt, mit dem man unregelmäßige Texturen resynthetisieren kann, die wesentlich realistischer wirken als die herkömmlichen "kachelbaren" (engl.: "tiling") Texturen.

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Script-Fus

Im Gimp gerenderter Rahmen

Verwendete Software: Gimp 2.28.

In Corel PHOTO-PAINT hatte ich früher (das war noch unter Windows) den Filter "Der Boss" von Fancy installiert, mit dem man tolle Fasen (engl.: bevels) erzeugen konnte. Da ich diesen Filter im Gimp 2.2.8 schmerzlich vermisse, habe ich jetzt versucht, über eine Reihe von Arbeitsschritten dasselbe Ergebnis zu erzielen (seht die Grafik oben). Das ist zwar noch nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe, aber die Richtung stimmt schon mal! ;-)

Als Nächstes möchte ich das Ganze mit einem sog. Script-Fu, der auf dem Lisp-Dialekt Scheme basierenden Script-Sprache des Gimp, automatisieren. Dazu habe ich ein sehr gutes Tutorial [PDF; ▻ HTML-Version ] von Mike Terry entdeckt.

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8
Feb
2007

Nochmal: Chrom-Text

Im Gimp 2.2.8 und CinePaint 0.21-0 gerenderter Chrom-Text
Verwendet Software: Gimp 2.2.8 und CinePaint 0.21-0.

Hier noch ein aktueller Versuch von mir, einen akzeptablen Chrom-Text zu rendern. Ich habe vorhin denselben Text a) im Gimp 2.2.8 und b) in CinePaint 0.21-0 gerendert und zu meiner Überraschung überhaupt keinen Unterschied festgestellt. Für die Fase habe ich beide Male den Gimp verwendet, da CinePaint an sich für die Bearbeitung von Film konzipiert ist und von daher für Fase (oder engl.: bevel) keinen Filter installiert hat.

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Chrom-Text

Text mit Chrom-Effekt
Verwendet Software: Gimp 2.2.8 und CinePaint 0.21-0.

Das ist ein Versuch, den ich gerade eben gemacht habe, einen nicht ganz so sterilen Chrom-Effekt hinzubekommen. An sich finde ich das Ergebnis nicht so schlecht, außer, daß das Foto, das ich als reflection map1 benutzt habe, auf der linken Seite etwas zu viele Details hat. (Den Anfang von dem "m" ganz rechts finde ich noch am überzeugendsten. Es ist wohl am effektivsten, ein verhältnismäßig "flächiges" Foto mit hohem Kontrast als reflection map zu verwenden. Mal sehen, vielleicht schreibe ich noch ein Tutorial dazu.2
1 Ich lege dazu, wenn ich den gefasten Text gerendert habe (im Gimp über "Filters > Light Effects > Lighting Effects..."), das jeweilige Foto (alles wie gesagt im Graustufen-Modus) einfach auf eine neue Ebene und verbinde es dann über einen der Ebenen-Modi (ausprobieren; als Ausgangspunkt vielleicht "Overlay" bzw. die deutsche Entsprechung; mein Interface ist auf Englisch) mit der Ebene darunter, auf der sich der Text befindet.

2 Hier erst einmal eine kurze Übersicht über die einzelnen Arbeitsschritte (von unten nach oben):

Arbeitsschritte für Chrom-Text

Die Grafik ganz unten lasse ich während der Bearbeitung auf der untersten Bildebene ('Hintergrund') und benutze sie in Schritt 3 als Ebenenmaske, um den (hier nicht mehr sichtbaren) weißen Hintergrund "auszustanzen".

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4
Feb
2007

Haare freistellen

Effektives Freistellen von Haaren steht und fällt mit dem in dem betreffenden Foto enthaltenen Hintergrund, und obwohl es für das Freistellen eine ganze Reihe verschiedener Techniken gibt, kann man eben nicht sagen, daß die-und-die Technik "die beste" ist.

Einfachster Fall: ein einfarbiger Hintergrund. Da hilft u. U. schon ein einfaches "Nach Farbe auswählen". Bedingung ist hier allerdings, daß die Hintergrundfarbe in den "Randzonen" der Haare nicht vorkommt; ansonsten werden die Haare eben teilweise mit ausgewählt.

Eine andere - etwas fortgeschrittenere - Methode ist die, das zu bearbeitende Foto in einen Alpha-Kanal zu kopieren ("Alles auswählen" und dann "In Alpha-Kanal kopieren"1). Dann werden alle übrigen Kanäle deselektiert und nur noch mit dem Alpha-Kanal bzw. dem darin enthaltenen kopierten Foto weitergearbeitet. Im Gimp (englische Version) gibt es dazu die Funktion "Tools > Color Tools > Threshold..." (auf deutsch heißt das wahrscheinlich "Schwellwert..."). Über diese Funktion wird das ganze Bild in Schwarz-/Weiß-Werte umgerechnet, wobei über den Schwellwert festgelegt werden kann, welche Bildteile schwarz und welche weiß werden. Das Ziel ist, die Haare schwarz und die übrige Maske weiß zu bekommen. Die fertige Maske wird dann in eine Auswahl umgewandelt und diese auf die - jetzt wieder zur Bearbeitung selektierten - Kanäle (in der Regel RGB; evt. auch CMYK oder L*a*b*) angewandt.

Grundsätzlich ist es wohl - egal, welche Methode man benutzt - das Beste, ganz zu Anfang - (etwa mittels Pfaden oder dem Lasso) grob die Randzone der Haare und den unmittelbaren Hintergrund auszuwählen, die so gewonnene Auswahl z. B. in einem Pfad zwischenzuspeichern, und dann lediglich mit diesem "kritischen" Bereich des Fotos zu arbeiten. Vorher bzw. nachher muß ggf. noch der Rest der Person freigestellt werden, wozu man u. U. das Pfadwerkzeug nehmen kann. (Ich beschränke mich hier wie gesagt auf das Freistellen der Haare.)

Eine Methode, die ich in meinem letzten Tutorial beschrieben habe, ist das Freistellen über die Quickmask, was zwar etwas Geduld erfordert, man auf diese Weise aber sehr genau arbeiten kann, so daß möglichst wenig Details verlorengehen.

Einer meiner Favoriten zum Freistellen (was z. B. beim Gimp aber leider nicht geht) ist ein sog. Chroma-Keyer wie Ultimatte, der viel in der Post-Production eingesetzt wird, und der so gut arbeitet, daß er sogar - unabhängig von der Hintergrundfarbe (!) - Schatten mit übernimmt. Das Ultimatte-Plug-in gibt es z. B. für After Effects von Adobe. Es gibt zwar - via Gimp GAP-Plug-in (Gimp Animaton Package) auch für den Gimp einen einfachen Chroma-Keyer, der mich persönlich aber nicht besonders überzeugt. Ich habe da mit einem einfachen "Nach Farbe auswählen" bessere Erfahrungen gemacht.

Zu guter letzt wäre da natürlich noch (das ist jetzt wieder Gimp-spezifisch) das neue, auf SIOX basierende Freistellwerkzeug, das ab dem Gimp 2.3.3 ins Interface integriert ist. Für den Gimp 2.2 gibt es SIOX als Plug-in, den aktuellen Gimp 2.3.7 könnt ihr euch bei SourceForge herunterladen (erfordert GTK >= 2.8.8).
1 Ich halte mich hier bewußt nicht an die Befehle eines bestimmten Programms, damit das hier Erklärte auf möglichst viele Bitmap-Editoren übertragen werden kann.

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31
Jan
2007

Effekte im Gimp

im Gimp 2.28 bearbeitetes Foto

Verwendete Software: Gimp 2.2.8 unter Ubuntu "Breezy".

Dieses Foto von mir, das ich heute abend im Gimp bearbeitet habe, hat mich wieder ein bischen mit dem Gimp versöhnt! Wenn eben nur noch solche dringend notwendigen Sachen wie 16-bit-Unterstützung1 da wären, die ich schon vorige Woche in einem anderen Beitrag moniert habe.

Diesen schicken Effekt habe ich nach einer ganzen Reihe anderer Arbeitsschritte mit dem Filter 'Farben > Retinex...' hinbekommen, den ich bisher ehrlich gesagt noch gar nicht gekannt hatte.
1 Zu diesem Punkt ein Zitat von anno 2002: "The support for 16 bits per channel has been planned (several years ago) for inclusion in GIMP-2.0.". Wird es da nicht langsam Zeit, das auch umzusetzen?

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